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J-12 Erneute Überprüfung der festgelegten THC-Grenzwerts im Straßen-verkehr; zur Weiterleitung an: SPD Landesparteitag

AntragstellerInnen: Rems-Murr

Erneute Überprüfung der festgelegten THC-Grenzwerts im Straßen-verkehr; zur Weiterleitung an: SPD Landesparteitag

Der momentane Grenzwert liegt bei 1 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter Blut. Wird dieser Wert bei einer Fahrzeugkontrolle durch Urintests und den folgenden Bluttest festgestellt, wird über die Kontrollierten ein min.3-monatiges Fahrverbot verhängt, so wie eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit mit häufig angeordneter MPU.

Beim Konsum eines Joints nimmt der Konsument ca. 200 Nanogramm THC pro Milliliter Blut zu sich und befindet sich selbst Stunden nach dem Rausch noch über der zugelassenen Grenzmenge.

Eine erneute Prüfung anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse verhindert, dass Personen, die aus medizinischen Gründen Cannabis benötigen, durch wirkungsloser Reststoffe im Körper bestraft werden.

Dementsprechend fordern die Jusos Baden-Württemberg die o. g. erneute Überprüfung.

 

Begründung:

Nachdem aktuelle Studien belegen, dass eine so geringe Restmenge im Körper zu keiner direkten Gefährdung des Straßenverkehrs führen, werden erkrankte Menschen, aber auch Gelegenheitskonsumierende zu Unrecht schwer sanktioniert.

Auf der anderen Seite duldet man eine wesentlich höhere Menge Alkohol im Körper, die - würde man beide Werte vergleichen - im Falle von THC bei 7 Nanogramm liegen würde.

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