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X-2 Geschwister zur Sonne, zur Freiheit! – Freie Fahrt durch den Schwarzwald; zur Weiterleitung an: SPD-LPT

AntragstellerInnen: Freiburg

Geschwister zur Sonne, zur Freiheit! – Freie Fahrt durch den Schwarzwald; zur Weiterleitung an: SPD-LPT

Ein starkes Land braucht starke Jusos. Starke Jusos brauchen freie Fahrt. Freie Fahrt braucht eine starke Infrastruktur. Denn nur so können wir noch ins letzte Dorf vordringen. Nur so können wir starke, jungsozialistische Politik machen. Derzeit steht dem vor allem eines diametral entgegen: der Schwarzwald. Der Schwarzwald, der neben schwarz oft braun anmutet. Der Schwarzwald, in dem Mountainbiker*innen täglich unschuldige Tourist*innen umfahren. Der Schwarzwald, der allen, die ihn durchqueren, egal ob mit Bus oder Bahn, die Zeit stiehlt. Der Schwarzwald, der uns alle auch bei Sonnenschein im Schatten stehen lässt, genau dieser Schwarzwald, der muss weg! Dann scheint die Sonn‘ ohn Unterlass.

Unser 10 Punkte-Plan – unser Weg gen Freiheit

Wir stehen für zukunftsfähiges Baden-Württemberg und eine zukunftsfähige Ortenau ein. Bis 2050 schließen wir das größte Infrastrukturprojekt aller Zeiten ab. Dieses gliedert sich in folgende Schritte:

 

  1. Sprengung des Schwarzwalds
  2. Abtragung des Gerölls
  3. Transport des Gerölls nach Bayern und Renaturierung der Landschaft, in Anlehnung an die norddeutsche Tiefebene
  4. Aufbau eines Staudamms entlang der bayrischen Grenze befestigt durch das Schwarzwald-Geröll
  5. Offizieller Staatsakt mit dem*der Bundesverkehrminister*in zur Benennung des Stausees in Deckensee
  6. Einleitung der süddeutschen Energiewende durch die Nutzung der Wasserkraft des Deckensees
  7. Ausbau und Elektrifizierung der Bahnstrecken zwischen Südbaden und Südwürttemberg
  8. Entwicklung eines Tourismusplans für die Inseln München und Nürnberg, Aufbau eines Scheinwerfers, um stetige Sonne zu gewährleisten
  9. Umwandlung des bayrischen Landtags in ein Spaßbad
  10. Einführung von München und Nürnberg als Stadtstaaten in das föderale System der Bundesrepublik, Abschaffung des Landes Bayern

 

Die Sprengung des Schwarzwald ist essentiell und unumgänglich. Nicht nur, weil alle große Sprengungen lieben und Baden-Württemberg über Kuckucksuhren hinaus weltweite Bekanntheit erlangen würde, mit wahrer und unumstößlicher Innovation. Es kann nicht sein, dass wir es weiter zulassen, dass ganze Regionen von der Außenwelt abgeschnitten sind, dass wir teurere Züge kaufen müssen, dass wir ganze Generationen in dem Glauben lassen, es müsse sich nie etwas ändern.

Im Anschluss an die Sprengung bleibt das Geröll nicht in Baden-Württemberg. Es bietet sich mit der Nachbarschaft zu Bayern eine ultimative Gelegenheit. Bayern, dieses Bundesland, was jede*n von uns mindestens einmal aufregt, ist ein ultimativer Ablageplatz. Viel Platz, wenig SPD, viel schwarzer Sumpf. Unsere eigene Landschaft in Baden-Württemberg wird dann durch eine Anlehnung an die norddeutsche Tiefebene renaturiert. Baden-Württemberg blüht auf!

Allein dieser Umstand reicht allerdings nicht aus, einen solch massiven Eingriff zu rechtfertigen. Wir sichern unsere Stromversorgung zukünftig durch Bayern. Das Geröll laden wir nicht einfach in Bayern ab, sondern konstruieren, als Meister*innenwerk unser Ingenieur*innenkunst, einen Stausee, begrenzt durch das Geröll. Durch einen offiziellen Staatsakt erhält der Stausee den Namen Deckensee. Im Anschluss wird die süddeutsche Energiewende endlich vorangebracht. Die Nutzung der höchstökologischen Wasserenergie, die jeglichen Bürger*inneninitiativen den Wind aus den Segeln nimmt, beschert uns einen zusätzlichen Wähler*innenzuwachs aus dem Lager der Grünen. Die absolute Mehrheit in den nächsten Landtagswahlen ist uns sicher.

Unsere bayrischen Hochburgen München und Nürnberg bilden die Inseln des Deckensees. Sie sind damit unsere natürlichen Naherholungsorte, bieten eine angemessene Mischung aus Kunst, Kultur und Geschichte und Nürnberger Rostbratwürsten. Um ihre wirtschaftliche Lage dauerhaft zu stabilisieren, entwickeln wir einen Tourismusplan, der auch den Vertrieb von Schwarzwälder Kirschtorte und Bollenhüten vorsieht. Damit sind München und Nürnberg zukunftsfähig!

Den bayrischen Landtag, der bisher populistischen Alleinunterhaltern eine Bühne bietet, wollen wir der breiten Bevölkerung zugänglich machen. Ein Spaßbad sehen wir als angemessen an. Schwimmunterricht für Menschen, die auf einer Insel leben, ist essentiell.

Um langfristig sozialdemokratische Mehrheiten in Deutschland zu sichern und konservativen Zwängen entgegenzutreten, wird das Land Bayern aufgelöst und durch die Stadtstaaten München und Nürnberg zu ersetzt. In Stadtstaaten haben wir regelmäßig sozialdemokratische Mehrheiten und diese sollten wir nutzen. Nichtsdestoweniger sichert uns dieser Schritt die ewige Dankbarkeit der CDU, die es nicht alleine schafft, sich vom rechten Rand CSU zu befreien. Damit legen wir einen Grundpfeiler für eine sozialdemokratische Bunderepublik.

 

Unser Weg zur Sonne, zur Freiheit

Unser Verband profitiert unmittelbar. Die Fahrtzeiten werden sich gerade in den südlicheren Kreisverbänden halbieren, durch günstigere Züge sinken die Ticketpreise und das Stresslevel unserer Mitglieder wird durch die Auflösung der CSU kontinuierlich sinken. Damit sind wir Vorreiter*innen in der Gesundheitsvorsorge für angehende sozialdemokratische Politiker*innen! Auch müssen sich Kreisverbände und AGn vor Ort zukünftig weniger mit etwaigen Windkraftgegner*innen streiten, was neue Ressourcen freisetzt. Die Anzahl von Depressionen wird durch weniger Schattenschlag in der bisherigen Schwarzwaldregion zurückgehen, die freie Sicht übers Land ermöglich ungeahnte neue Perspektiven.

Der sagenumwobene ländliche Raum im Süden Baden-Württembergs wird wachsen und gedeihen. Wir werden mit ihm stärker werden und rote Samen sähen. Rote Samen, die gedeihen und wachsen. Rote Samen, die die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg sichtbar machen. Rote Samen, die unseren Weg zur Sonne, zur Freiheit verkünden.

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